Induktionshärtemaschine: Anwendungen und Auswahl
Eine Induktionshärtemaschine erwärmt eine gewählte Oberfläche und schreckt sie ab. Typische Teile sind Wellen, Bolzen, Zahnräder, Stangen und andere Stahlteile, die eine harte Randschicht und einen zäheren Kern brauchen.

Werkstoff
Die Stahlsorte beeinflusst Temperatur, Wärmzeit und erreichbare Härte. Senden Sie die Werkstoffgüte mit der Zeichnung. Eine Maschine, die nur nach dem Durchmesser gewählt wird, kann die metallurgische Aufgabe verfehlen.
Härtezone
Manche Teile brauchen eine durchgehend gehärtete Fläche. Andere nur eine Lagerstelle, eine Zahnflanke oder ein Wellenende. Spule, Vorschub und Drehung müssen dieser Zone folgen.

Handbetrieb oder Automatik
Eine Handanlage passt zu Mustern und kleinen Stückzahlen. Ein CNC- oder Vertikalscanner passt zur Serienfertigung, wenn Zeit, Position und Drehung gleich bleiben müssen.
Abschrecken
Wärmen und Abschrecken sind ein Prozess. Klären Sie das Abschreckmittel, den Brausring und ob die Anlage das Abschrecksystem enthält. Die Einhärtetiefe folgt aus Leistung, Frequenz, Zeit und Abschreckung — nicht aus der Nennleistung allein.
Empfehlung nach dem Verfahren
Legen Sie Zeichnung, Stahlsorte, Härteziel, Einhärtetiefe und Stückzahl je Stunde vor. Maschine, Spule und Vorschub sollten daraus abgeleitet werden.
Härteempfehlung anfordern
Senden Sie Teilezeichnung und Härteziel. Wir prüfen Zone, Frequenz und Abschreckung.
